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In Zukunft gemeinsam. Chancen und Herausforderungen gemeinschaftlicher Wohnprojekte in Stadt und Land für das Wohnen im Alter

Gefördert durch das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung, Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen, im Förderprogramm ZukunftBau

Laufzeit: Oktober 2026 - März 2029

Projektleitung und -bearbeitung: Dr. Birgit Wolter

Das Projekt „In Zukunft gemeinsam“ untersucht die Wohnsituation älterer Menschen (55+) in gemeinschaftlichen, selbst organisierten Wohnprojekten. In Gemeinschaft zu wohnen, den Wohnalltag mitbestimmen und gestalten zu können und auch mit gesundheitlichen Einschränkungen barrierefrei und autonom den Alltag zu bewältigen, ist für eine wachsende Zahl älterer Menschen wichtig. Mit dem Eintritt der von großer Vielfalt geprägten Boomer-Generation in das Rentenalter wird die Nachfrage nach innovativen Wohnformen vermutlich weiter steigen.

Ziel des Projektes ist, die Expertise älterer Bewohner*innen von Wohnprojekten zu nutzen, um Erkenntnisse zu den Potentialen und Herausforderungen für das Wohnen im Alter in gemeinschaftlichen Wohnformen zu gewinnen. In einem Mix aus quantitativen und qualitativen Methoden werden Bewohner*innen in Wohnprojekten zu ihren Erfahrungen, Erwartungen, Wünschen und Bedarfen in Bezug auf ihre Wohnsituation befragt. Dabei werden demografische und sozio-ökonomische Merkmale wie Alter, Geschlecht, Bildung oder Einkommen als mögliche Einflussfaktoren auf Gestaltungsmöglichkeiten in bzw. Zugangsvoraussetzungen zu Wohnprojekten untersucht. Zusätzlich wird die Perspektive der Wohnprojekte auf ihre älteren Bewohner*innen in Experten-Interviews mit Vertretenden ausgewählter Projekte ermittelt.

Um den Einfluss von Siedlungs- und Infrastruktur, Nachbarschaften sowie kommunalen Rahmenbedingungen auf die Eignung von Wohnprojekten für das Wohnen im Alter vergleichen zu können, setzt sich das Sample aus Projekten in Großstädten, Kleinstädten und ländlichen Regionen in den Bundesländern Hamburg, Schleswig-Holstein, Niedersachen und Sachsen-Anhalt zusammen. Die Projektergebnisse sollen genutzt werden, um künftige Wohnprojekte für gemeinschaftliches Wohnen im Alter zielgruppengerecht zu entwickeln, den Zugang zu dieser Wohnform niedrigschwellig zu gestalten und Wohnberatungen fundierte Erkenntnisse für bedarfsorientierte Beratungsangebote zu liefern.

Kontakt: Dr. Birgit Wolter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.