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PSYTIA – Psychotherapie im Alter: Barrieren und Möglichkeiten des Zugangs


Das Forschungsvorhaben PSYTIA – Psychotherapie im Alter – fokussiert Barrieren und Möglichkeiten des Zugangs zu Psychotherapie für ältere Menschen mit Depressionen.

Kooperationspartner: Psychotherapeutenkammer Berlin, Institut für Allgemeinmedizin der Charité Berlin

Förderung durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF).

Förderkennzeichen: 01GY1310

Laufzeit: Oktober 2013 – November 2016

Rund ein Viertel der Menschen ab 65 Jahren leidet an psychischen Erkrankungen, wobei Depressionen zu den häufigsten zählen. Eine angemessene Versorgung ist jedoch nicht immer gewährleistet. So werden mit zunehmendem Alter Depressionen häufiger medikamentös behandelt, trotz gesundheitlicher Risiken, die sich u. a. im Zusammenwirken mit anderen Medikamenten ergeben können. Zwar wird Psychotherapie bei älteren Menschen als genauso wirksam wie bei jüngeren eingeschätzt, die Inanspruchnahme von psychotherapeutischer Behandlung ist jedoch bei älteren Menschen deutlich geringer. Vor diesem Hintergrund zielt die Studie darauf ab, hemmende und fördernde Faktoren für einen gelingenden Zugang zu Psychotherapie für ältere Menschen zu identifizieren. Dabei werden unterschiedliche Ebenen des ambulanten Versorgungssystems in den Blick genommen: Die Rahmenbedingungen des Gesundheitssystems, die potenziell Zuweisenden (niedergelassene Haus- und Fachärzte), die Therapeut/innen sowie ältere Menschen mit und ohne Psychotherapieerfahrung. Ziel des Projektes ist die Erarbeitung von Handlungsvorschlägen für eine Verbesserung des Zugangs zu ambulanter psychotherapeutischer Versorgung für ältere Menschen.

 

Dokumentation zur Abschlussveranstaltung am 16.09.2016 in Berlin: "Depression im Alter – Was können Betroffene, HausärztInnen und PsychotherapeutInnen tun?" (pdf, 753 KB)

 

Projektbearbeitung: Dr. Kerstin Kammerer, Katrin Falk M. A.

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IGF e.V.


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